Digitale Medizin basiert auf Daten.
Wer darin fehlt, bleibt unsichtbar.

Die interaktiven Gemälde von Blind Spots haben dir in zehn Geschichten aus der Medizin gezeigt, wie Ausgrenzung, Vorbehalte und Fehleinschätzungen die Datengrundlagen von Diagnostik und Therapie bis heute geprägt haben. 

Blind Spots erzählt eine Geschichte von Verantwortung: der Verantwortung von Forschung, Politik und Gesellschaft, aber auch der einzelnen Entscheidung jedes und jeder Einzelnen. Wenn medizinische Datensätze künftig die Vielfalt der Gesellschaft besser abbilden sollen, braucht es Menschen, die bereit sind, ihre Daten zu teilen.

Mit Abschluss der Ausstellung stehst du nun vor der gleichen Entscheidung, die auch Patient*innen treffen: Gibst du deine Daten frei, um Datenlücken zu schließen? Dabei kannst du bis zu fünf Forschungslücken schließen. 

Deine Angaben sind freiwillig und werden nicht mit einem persönlichen Profil (Name, E-Mail-Adresse) verknüpft. Dir helfen die Angaben zu verstehen: Welche Daten habe ich, die forschungsrelevant sind? 

Apropos freiwillige Datenspenden: Wenn du noch fünf Minuten hast, freuen wir uns sehr über dein Feedback zur Ausstellung über LimeSurvey!

Datenspende

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AlterViele medizinische Werte verändern sich im Laufe des Lebens. Ohne Angaben deiner bestimmten Altersgruppe lässt sich ein Befund nicht einordnen.
GeschlechtDeine Einschätzung zum Geschlecht hilft uns, geschlechtsspezifische Unterschiede zu erkennen.
BlutgruppeDie Blutgruppe kann das Risiko für bestimmte Erkrankungen beeinflusse und zeigt, dass medizinische Standardverfahren nicht universell für alle passen.
BildschirmzeitLange Bildschirmzeiten hängen mit Schlaf und psychischer Belastung zusammen – besonders bei Jugendlichen. Diese Angabe hilft, dir ein realistisches Bild zu zeigen, das zu deinem Alltag passt.
SchlafSchlechter Schlaf erhöht langfristig das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Übergewicht und Depressionen. In der Forschung wird Schlaf jedoch oft nur grob erfasst.
VorsorgeOb jemand regelmäßig zur Vorsorge geht, hängt von sozialen und wirtschaftlichen Faktoren ab – und das schlägt sich in medizinischen Daten nieder.